Engineers of the Capital Markets: Die Zukunft der Kapitalmärkte bei der Deutsche Börse Group gestalten

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Erschienen am: 09.04.2026

Bei der Deutsche Börse Group wird das traditionelle Verständnis der Kapitalmärkte neu definiert. Als Engineers of the Capital Markets bauen und betreiben wir die Infrastruktur, die das Fundament der globalen Finanzsysteme bildet. Dieses Selbstverständnis spiegelt einen tiefgreifenden Wandel hin zur Nutzung von Technologie, Daten und umfassender Expertise wider, um Stabilität, Effizienz und Innovation zu gewährleisten. Erfahren Sie von einigen unserer Kolleginnen und Kollegen, was es bedeutet, ein Engineer of the Capital Markets zu sein.


Was macht dich zu einem Engineer of the Capital Markets?

Ein Engineer of the Capital Markets zu sein bedeutet, die Infrastruktur, die die globalen Finanzsysteme antreibt, aktiv zu gestalten, zu sichern und weiterzuentwickeln. Bei der Deutsche Börse Group geht diese Rolle über traditionelle Berufsbezeichnungen hinaus. Sie verkörpert den Anspruch, jene Mechanismen zu schaffen, zu optimieren und zu schützen, die das Fundament für effizient und sicher funktionierende Kapitalmärkte bilden.

Benedikt, der seine Laufbahn als Trainee in Frankfurt begann, ist Spezialist im Treasury Front Office in Luxemburg. Zu seinen Aufgaben gehören die tägliche Steuerung von Cash-Positionen im Wert von 20-25 Milliarden Euro, die Optimierung des Nettozinsertrags sowie die Ausführung von Devisengeschäften (FX), Repos und Anlagen in Staatsanleihen. Dieser direkte Umgang mit Finanzinstrumenten und Liquiditätsflüssen kommt dem Engineering des finanziellen Rückgrats der Group gleich.

Durch seine Arbeit im Treasury Front Office, so Benedikt „agiert und navigiert er täglich an den Finanzmärkten.“ Das, so sagt er, „macht uns zu Engineers of the Capital Markets.“

Jeremy Molinaro, Information Security Specialist

Jeremy arbeitet in der IT-Sicherheit in Luxemburg und sieht seine Aufgabe darin, die Vermögenswerte der Group vor Cyberangriffen zu schützen. Er entwickelt Strategien, überwacht Schwachstellen und stellt sicher, dass die Group auf dem neuesten Stand der Cybersicherheit bleibt. Er versteht sich selbst als Engineer of the Capital Markets, „weil wir kontrollieren, was auf dem Markt geschieht, indem wir unsere Umgebung sichern, was für uns wirklich wichtig ist. Wenn ich außerdem an das Wort Engineer denke, denke ich daran, etwas von Grund auf zu gestalten. Zum Beispiel mussten wir unsere Strategie grundlegend neu entwickeln. Und deshalb würde ich aus der Sicht eines Engineers sagen, dass man zuerst seine Strategie entwickeln und dann den Markt beobachten muss, um zu sehen, was zur Absicherung verfügbar ist und wie man seine Strategie umsetzen kann.“

Adam ist in Prag ansässig und arbeitet als Functional Analyst im Bereich Referenzdaten der Deutsche Börse Group. Seine Rolle bildet die Brücke zwischen Business sowie IT und stellt sicher, dass Finanzinstrumente und Marktdaten in den Systemen der Group korrekt gepflegt und weiterentwickelt werden.

Er vergleicht seine Rolle mit der eines Fahrzeugingenieurs und erklärt, dass ein Laie vielleicht nur das äußere Design des Autos wahrnimmt, der Engineer sich aber auf die komplexe Technologie im Inneren konzentriert. Es wird sichergestellt, dass der Motor einwandfrei läuft, damit das Auto wie vorgesehen funktioniert. Seine Aufgabe ist es, die Infrastruktur bereitzustellen und instand zu halten, die eine sichere und effiziente Abwicklung jeder einzelnen Transaktion gewährleistet. „Wir stellen sicher, dass alles reibungslos läuft und wir die Systeme kontinuierlich weiterentwickeln und aktualisieren. Die Zukunft der Kapitalmärkte zu gestalten bedeutet für uns nicht nur die Wartung der aktuellen Systeme. Wir beobachten auch Trends, wie sich die Welt und die Märkte entwickeln, um sicherzustellen, dass wir bereit sind, die modernste Infrastruktur zur Verfügung zu stellen.“

Welchen Einfluss hat die Zusammenarbeit in einem globalen Team auf deine Herangehensweise zur Entwicklung von Lösungen?

Die Zusammenarbeit in einem globalen Team prägt die Herangehensweise an die Lösungsentwicklung maßgeblich mit: Sie fördert Offenheit, Anpassungsfähigkeit und Innovation durch die Verflechtung von Perspektiven, Kulturen und Erfahrungen.

Die internationale Ausrichtung der Deutsche Börse Group war für Benedikt eine der ersten positiven Überraschungen in seiner neuen Rolle „Mir war bei meiner Ankunft in Frankfurt nicht klar, wie global das Unternehmen aufgestellt ist. Luxemburg ist ohnehin sehr international, aber das gilt genauso für Frankfurt. Viele meiner Kolleginnen und Kollegen bringen ganz unterschiedliche Erfahrungen mit.“ Wenn es um die Entwicklung von Lösungen geht, sagt Benedikt: „Man kann beobachten, dass jeder einen anderen Ansatz verfolgt. Und das ist auf die unterschiedlichen Werdegänge zurückzuführen.“

Auch Nataliia, die ursprünglich aus der Ukraine stammt, betont, wie sie in der kulturellen Vielfalt aufblüht. Ihr Team erstreckt sich über Luxemburg, Prag, Deutschland und Hyderabad. Sie ist überzeugt, dass dies eine besondere Energie, Kreativität und Empathie in ihre Arbeit einbringt: den Aufbau sicherer und innovativer Systeme. Sie erlebt den interkulturellen Austausch durch die aktive Teilnahme an Teamevents und gemeinsamen Traditionen. So schafft sie ein Umfeld, in dem, wie sie es ausdrückt, „wir eine Vielzahl von Sprachen sprechen, kulinarische Spezialitäten miteinander teilen und vor allem voneinander lernen können.“

John ist Director und Head of Section für Global Funds Operations bei Clearstream in Cork. Er sieht in der geografischen Verteilung der Teams einen strategischen Pluspunkt, denn sie eröffnet die „Möglichkeit, mit Kolleginnen und Kollegen an verschiedenen Standorten zusammenzuarbeiten, um die Ziele des Unternehmens zu erreichen.“ Er erwähnt die Interaktion mit Teams in Frankfurt, Luxemburg, Prag, Singapur, Australien, Zürich und London und unterstreicht, dass die standortübergreifende Zusammenarbeit von grundlegender Bedeutung für ihren operativen Erfolg ist.

Was begeistert dich am meisten daran, die Zukunft der Kapitalmärkte zu gestalten?

Aryuna Zhigzhitova, Key Account Manager

An der Weiterentwicklung der Kapitalmärkte mitzuwirken, begeistert die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutsche Börse Group, denn es bietet sich eine einzigartige Kombination aus globaler Relevanz und Innovation. Die unmittelbare Wirkung auf die globalen Finanzmärkte nennt Benedikt als den spannendsten Faktor: „Man kommt morgens ins Büro, geht am Ende des Tages und sieht, was man bewirkt hat und welchen Beitrag man zu den finanziellen Zielen der Gruppe geleistet hat.“ Aryuna, eine Trading Account Managerin aus China, die heute in Prag arbeitet, betont die Bedeutung von globaler Vernetzung und einem tiefen Marktverständnis für ihre Rolle. Ihre Tätigkeit bietet eine einzigartige Echtzeit-Perspektive, die sie mit den Märkten in Asien, Europa und den USA verbindet. Sie schätzt es sehr, „Nachrichten und Trends als Erste mitzubekommen.“ Dieser kontinuierliche Informationsfluss gibt ihr das Gefühl, „im Herzen der Finanzmärkte und der IT-Infrastruktur“ zu stehen.

Adam, von dem die Analogie zum Fahrzeugingenieur stammt, ist vom Tempo des technologischen Wandels und der Innovation an den Kapitalmärkten begeistert. Er betrachtet seine Arbeit als einen Bereich, in dem man nie auslernt, und fügt hinzu: „Es ist wirklich spannend, an den vielen Projekten zu arbeiten, besonders in der heutigen Zeit, in der wir von den Legacy-Technologien und -Systemen zu neuen Arbeitsweisen übergehen.“ 

Wie siehst du die zukünftige Entwicklung deiner Rolle?

Standort- und teamübergreifend gibt es eine Vision für Wachstum – sowohl individuell als auch gemeinsam. Ob es darum geht, eine Führungsrolle zu übernehmen, fachliches Know-how zu vertiefen oder die funktionsübergreifende Zusammenarbeit auszubauen: Unsere Mitarbeitenden sehen die Entwicklung ihrer Rollen als Chance, die Zukunft der Finanzmärkte zu gestalten.

Wesley, der ursprünglich aus Brasilien kommt, arbeitet im Projektmanagement des Service and Quality Improvement-Teams in Cork. Er sieht seine Zukunft in einer leitenden Rolle, in der er „eine Führungsposition schaffen möchte, in der er andere Menschen dabei unterstützen kann, sich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln.“

Lisa König, Head of Clearstream Fund Services Strategy & Marketing

Nach ihrem Wechsel aus dem Finanzbereich in die IT-Sicherheit ist Nataliia überzeugt davon, dass ihr Interessengebiet eindeutig mit Innovation und Technologie zusammenhängt. „Hier sehe ich meine berufliche Weiterentwicklung. Und ich habe so viel, worauf ich mich freuen kann, was neue Technologien, Beförderungen und auch Implementierungen in unserer täglichen Arbeit angeht. Ich sehe mich also definitiv in der digitalen Welt.“

Jeremy möchte nicht nur ein führender technischer Experte für Cybersicherheit werden, sondern auch „ein Repräsentant einer Unit“ und damit ein Vorbild für sein Team sein.

Lisa leitet in Frankfurt die Geschäftsstrategie sowie das Marketing und die Veranstaltungen für Clearstream Fund Services. Für sie besteht „der Weg in die Zukunft darin, eine gute Führungskraft zu werden und das Team beim Wachstum zu unterstützen.“