Deutsche Börse schließt erstes Quartal mit Rekordergebnis ab
Datum: 06. Mai. 2004 20:14
379 Mio. Euro Umsatzerlös im ersten Quartal/ EBIT steigt auf 132,8 Mio. Euro/ Verwahr- und Abwicklungsgeschäft von Clearstream sowie Kassamarktsegment Xetra mit höchstem Wachstum
Die Deutsche Börse AG hat das erste Quartal mit einem Rekordergebnis bei Umsatz und EBIT abgeschlossen. Die Umsatzerlöse lagen mit 379,1 Mio. Euro rund 8 Prozent über dem Vorjahresquartal (Q1/2004: 350,5 Mio. Euro), weitere 18,6 Mio. Euro sind dem Unternehmen durch Nettozinserträge aus dem Bankgeschäft zugeflossen. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 5,3 Prozent auf 132,8 Mio. Euro (Q1/2003: 126,1 Mio. Euro).
Die Segmentberichterstattung zeigt Clearstream erneut als umsatzstärkstes Segment mit einem Umsatz von 146,0 Mio. Euro (Q1/2003: 131,5 Mio. Euro). Umsatztreiber waren die gestiegenen Erlöse in der Abwicklung und Verwahrung von Wertpapieren. Mit diesem Ergebnis hat das Segment das stärkste Wachstum seit der Integration Clearstreams in die Gruppe Deutsche Börse erreicht. Das EBIT des Segments Clearstream stieg bei stabilen Kosten um 24 Prozent auf 31,1 Mio. Euro (Q1/ 2003: 25,1 Mio. Euro).
Eurex verzeichnete auch im ersten Quartal dieses Jahres einen Anstieg des Umsatzes, der jetzt bei 106,9 Mio. Euro liegt nach 104,4 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Das EBIT erreichte 53,5 Mio. Euro nach 62,9 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Der Gewinn lag aufgrund der Investitionen in den Ausbau der Terminbörse Eurex US und deren Betriebskosten unter dem Vorjahresquartal.
Im Segment Xetra ist der Umsatz um 42 Prozent auf 65,2 Mio. Euro gestiegen (Q1/2003: 45,9 Mio. Euro). Das EBIT nahm dabei überproportional zu von 4,4 Mio. Euro im ersten Quartal 2003 auf 33,8 Mio. Euro. Grund für das starke Wachstum ist der Anstieg der Transaktionen auf Xetra um rund 16 Prozent und auf dem Parkett der Frankfurter Wertpapierbörse um rund 51 Prozent. Damit zahlen sich die Investitionen der Geschäftsjahre 2002 und 2003 aus, die unter anderem mit der Einführung des Zentralen Kontrahenten für den Kassamarkt ("ECCP") im April 2003 verbunden waren.
Bei Information Technology ging der extern erzielte Umsatz auf 31,8 Mio. Euro zurück (Q1/2003: 35,2 Mio. Euro), das EBIT erreichte 16,9 Mio. Euro (Q1/2003: 24,4 Mio. Euro). Mit der Deutsche WertpapierService Bank AG (dwpbank), der European Energy Exchange AG (EEX) sowie mit Projektverträgen bei Banken, hat das Unternehmen bedeutendes Neugeschäft im abgelaufenen Quartal gewonnen.
Das Segment Information Services erzielte augrund des schwierigen Marktumfelds beim Geschäft mit Marktdaten mit 29,2 Mio. Euro leicht niedrigere Umsatzerlöse als im Vorjahresquartal (Q1/2003: 33,5 Mio. Euro). Das EBIT lag im ersten Quartal dieses Jahres bei 10,2 Mio. Euro (Q1/ 2003: 12,9 Mio. Euro).
Ende der Ad-hoc Meldung
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