Name: Ingmar Müller
Geboren im Jahr: 1991
Konzernunternehmen: Deutsche Börse AG
Standort: Frankfurt am Main/Eschborn
Auszubildender seit: September 2013
Weiterführender Schulabschluss: Fachhochschulreife, Wirtschaft & Verwaltung
Interessen: Fitness, Musik, Freunde treffen, lesen
Sechs Fragen an Ingmar Müller
Warum haben Sie sich für eine Ausbildung bei der Gruppe Deutsche Börse entschieden?
Ich muss gestehen, dass ich kein „typischer“ Bewerber bin. Zuvor hatte ich eine andere Ausbildung angefangen, jedoch war ich mit dieser Tätigkeit sehr unglücklich und unzufrieden. Infolge dessen habe ich die Ausbildung abgebrochen und mein Fachabitur in Richtung Wirtschaft und Verwaltung nachgeholt. Begleitend zur Fachhochschule muss jeder Schüler ein Jahrespraktikum im Bereich Verwaltung ableisten. Während dieser Zeit ist mir bewusst geworden, dass mir administrative und organisatorische Arbeiten sehr viel Spaß machen. Von diesem Zeitpunkt an war mir klar, dass ich eine Ausbildung im Büro machen möchte.
Auf die Gruppe Deutsche Börse wurde ich durch eine Bekannte aufmerksam, die ebenfalls hier eine Ausbildung macht. Daraufhin habe ich mich sehr genau über das Unternehmen informiert und für mich entschieden, dass ich meine Ausbildung gerne bei der Deutschen Börse machen möchte. Neben ihrem guten Ruf waren vor allem die Sozialleistungen und das soziale Engagement des Konzerns entscheidende Kriterien.
Wie verlief Ihr erster Ausbildungstag und wie haben Sie sich dabei gefühlt?
Natürlich war ich an meinem allerersten Tag sehr aufgeregt, doch das legte sich schnell. Bei einem gemeinsamen Frühstück mit unseren Ausbilderinnen hatten wir die Gelegenheit, einander näher kennenzulernen. Im Anschluss führte man uns Neulinge durch die Frankfurter Wertpapierbörse, präsentierte uns den Standardfoliensatz des Unternehmens und beantwortete unsere Fragen.
Der erste „richtige“ Arbeitstag in der ersten Ausbildungsabteilung ist sehr interessant: Viele neue Eindrücke wirken auf einen ein und motivieren. Zunächst werden einem die neuen Kollegen vorgestellt und anschließend folgt die Einarbeitung. Nach einer gewissen Einarbeitungszeit bekommt jeder seine eigenen Aufgaben zugewiesen. Generell wird bei der Gruppe Deutsche Börse den Auszubildenden großes Vertrauen entgegengebracht, die Arbeiten sind abwechslungsreich und sehr interessant.
Wie sieht ein typischer Tag in Ihrer derzeitigen Ausbildungsabteilung aus?
Zurzeit absolviere ich einen Teil meiner Ausbildung in der Abteilung „Accounting Banks“. Die Unit (Einheit) „Accounting Banks“ ist der Buchhaltung zugeordnet. Zu den täglich anfallenden Aufgaben gehören die Abstimmung verschiedener Konten, das Ausdrucken von Swifts, das Buchen von Zahlungsein- und -ausgängen gegen das jeweilige Konto (z. B. Debitor, Kreditor, Sachkonto) und die Kontierung von Belegen.
Wie würden Sie den Blockunterricht und das Lernumfeld an der Berufsschule beschreiben?
Der Blockunterricht gewährleistet eine perfekte Abwechslung zwischen Betrieb und Schule. So können wir Auszubildende uns in den Schulphasen auf die Klausuren, Hausarbeiten und Präsentationen vorbereiten und während der Zeit im Unternehmen voll und ganz auf die Arbeit konzentrieren.
Haben Sie Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung bei der Gruppe Deutsche Börse?
Selbstverständlich gehören zu jeder guten Bewerbung ein Anschreiben sowie der Lebenslauf. Sollten Praktikumsnachweise und Zeugnisse vorhanden sein, ist es empfehlenswert, diese der Bewerbung anzuhängen. Ein kurzes Statement darüber, warum man eine Ausbildung als Kaufmann für Büromanagement absolvieren möchte und weshalb gerade bei der Gruppe Deutsche Börse kann nur positiv sein.
Wie kann man sich am besten auf das Vorstellungsgespräch und das Assessment-Center vorbereiten?
Neben den schulischen „Grundkenntnissen“ in Deutsch, Englisch und Mathematik ist es ratsam, sich über die Gruppe Deutsche Börse zu informieren. An welchen Standorten ist die Deutsche Börse AG vertreten, wer ist ihr Vorstand, gehören dem Unternehmen Tochtergesellschaften an etc. Während des Assessment-Centers durchlaufen Bewerber eine Reihe von Gruppenübungen, z. B. eine in der Gruppe geführte Diskussion. Natürlichkeit währt am längsten. Sich in den Vordergrund zu drängen ist genauso unangebracht wie sich völlig zurückzuziehen. Sei einfach du selbst!
Wenn das Assessment-Center erfolgreich absolviert wurde, erhält man eine Einladung zum Vorstellungsgespräch, bei dem die Ausbilder den Bewerber genauer kennenlernen möchten. Hier hat man die Chance, sich durch Persönlichkeit und Interesse zu behaupten.