Die Deutsche Börse AG hat am Donnerstag ihre Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2017 veröffentlicht. Das Unternehmen erzielte Nettoerlöse in Höhe von 576,3 Mio. €, was einem Anstieg von 3 Prozent gegenüber denen des Vorjahres entspricht (Q3/2016: 558,5 Mio. €). Hierzu trugen insbesondere die positive Entwicklung im Segment Clearstream sowie das Wachstum des Indexgeschäfts im Segment Market Data + Services bei. Damit konnte die durch eine niedrigere Aktienmarktvolatilität verursachte anhaltende Schwäche im Indexderivategeschäft mehr als ausgeglichen werden. Die bereinigten operativen Kosten lagen mit 247,4 Mio. € nur leicht über ihrem Niveau aus dem Vorjahr (Q3/2016: 244,8 Mio. €). Ermöglicht wurde dies maßgeblich durch die fortlaufende Verbesserung der operativen Effizienz. Die Kosten wurden um 15,9 Mio. € bereinigt, die im Wesentlichen als einmalige Aufwendungen für Fusionen und Akquisitionen, Rechtsstreitigkeiten und Restrukturierung anfielen. Abschreibung und Wertminderungsaufwand stiegen aufgrund höherer Investitionen in künftiges Wachstum. Der bereinigte den Anteilseignern der Deutschen Börse AG zuzurechnende Periodenüberschuss (im Folgenden Konzern-Periodenüberschuss) lag bei 198,1 Mio. € und damit um 4 Prozent über dem Vorjahr (Q3/2016: 190,7 Mio. €). Der Konzern-Periodenüberschuss wurde zusätzlich um einen einmaligen Steuerertrag von 18,0 Mio. € bereinigt, der aus einer konzerninternen Umstrukturierung stammt. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie, bereinigt um Sondereffekte, betrug 1,06 € (Q3/2016: 1,02 €).