Die Photographers’ Gallery eröffnete 1971 in der Newport Street in London und war damit die erste unabhängige Fotogalerie Großbritanniens. Als Vorreiter unter den öffentlichen Galerien des Landes hat sie Werke von zahlreichen namhaften Künstlern der internationalen Fotoszene ausgestellt. Dazu zählen Jürgen Teller (Modefotografie), Robert Capa (Fotojournalismus), Sebastião Salgado (sozialdokumentarische Fotografie) und Andreas Gursky (zeitgenössische Kunst). Die Photographers’ Gallery hat zudem wesentlich zum Erfolg zeitgenössischer britischer Fotografen wie Martin Parr und Corinne Day beigetragen. Im Jahr 2009 wurde die Gallery in die 16 – 18 Ramillies Street verlegt, der erste Schritt in dem Vorhaben, einen Ort für Fotografie im 21. Jahrhundert zu schaffen. Nach einer 18 Monate dauernden Renovierungsphase öffnete sie am Samstag, den 19. Mai 2012 wieder ihre Pforten für Besucher. In den letzten vier Jahrzehnten hat der Erfolg der Photographers’ Gallery dazu beigetragen, Fotografie als eine anerkannte Form der Kunst zu etablieren, zahlreichen Besuchern bekannte Namen der Fotoszene näher zu bringen und der Fotografie einen festen Platz im Zentrum der visuellen Kunst zu verschaffen. Den Vorsitz des Kuratoriums der Photographers’ Gallery führt Sir Brian Pomeroy, CBE. www.thephotographersgallery.org.uk