Deutsche Börse Kassamarkt-Jahresstatistik 2025 und Umsatzzahlen Dezember
Erschienen am: 02.01.2026
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Deutsche Börse
- 1,755 Bio. € Umsatz an den Handelsplätzen Frankfurt und Xetra - Meistgehandelte Aktie im Jahr 2025 war Rheinmetall AG
Die Aktien von Rheinmetall, Hensoldt, Renk Group und Steyr Motors waren im vergangenen Jahr die umsatzstärksten Papiere in den deutschen Indizes DAX, MDAX, SDAX und Scale All Share. Das geht aus der Kassamarktstatistik der Deutschen Börse für 2025 hervor. Insgesamt wurde an den Handelsplätzen Deutsche Börse Frankfurt und Deutsche Börse Xetra im vergangenen Jahr ein Orderbuchumsatz von 1,755 Bio. € erzielt. 2024 waren es 1,3 Bio. €.
Die Aktie mit dem größten Handelsvolumen auf Xetra 2025 im DAX war Rheinmetall AG mit 116,33 Mrd. €, gefolgt von SAP SE mit 97,65 Mrd. € und Siemens AG mit 67,11 Mrd. €. Im Aktienindex MDAX lag Hensoldt AG mit 14,33 Mrd. € vorne, im SDAX führte Renk Group AG mit 2,50 Mrd. €. Meistgehandelte Aktie im KMU-Segment Scale war Steyr Motors AG mit 450 Mio. €. Im ETF-Segment erzielte der iShares Core EURO STOXX 50 UCITS ETF mit 10,73 Mrd. € das größte Volumen auf Xetra im Jahr 2025.
Der Orderbuchumsatz im Dezember 2025 betrug insgesamt 116,33 Mrd. € (Vorjahr: 104,86 Mrd. € / Vormonat: 135,46 Mrd. €). Davon entfielen 113,00 Mrd. € auf Xetra und 3,33 Mrd. € auf Frankfurt. Der durchschnittliche Xetra-Tagesumsatz lag im Dezember bei 5,95 Mrd. € (Vorjahr: 5,63 Mrd. € / Vormonat: 6,57 Mrd. €)
Die Deutsche Börse betreibt das Kassamarktgeschäft innerhalb der Deutsche Börse Group. Über die Handelsplätze „Deutsche Börse Xetra“ und „Deutsche Börse Frankfurt“ bietet der Geschäftsbereich institutionellen und privaten Anlegern einen transparenten und verlässlichen Zugang zu einer breiten Auswahl an Anlageklassen an. Das Angebot umfasst Aktien, ETFs, Anleihen, Fonds und strukturierte Produkte für institutionelle und private Anleger. Damit stärkt die Deutsche Börse die Stabilität der Kapitalmärkte in Deutschland und Europa. Sie eröffnet Unternehmen den Zugang zu Kapital, das Wachstum ermöglicht und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft fördert.