Service Navigation

Dodd-Frank-Act (US)

Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act („Dodd-Frank-Act“)

Im Juli 2010 wurde der Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act („Dodd-Frank-Act“) als US-Bundesgesetz verabschiedet. Der Dodd-Frank-Act führte Änderungen am finanzregulatorischen Umfeld der USA ein, um die finanzielle Stabilität u. a. durch die Stärkung der Rechenschaftspflicht und Transparenz im Finanzsystem zu fördern.

Ziel

Titel Sieben des Dodd-Frank-Acts geht auf Bedenken hinsichtlich der Regulierung von außerbörslichen (over-the-counter, OTC) Swap-Märkten ein. Insbesondere sieht er vor, dass bestimmte OTC-Derivate und Deviseninstrumente an einer regulierten Swap Execution Facility (SEF) zu handeln sind.

Reform

Im Frühjahr 2018 hat der US-Kongress eine Reform des Dodd-Frank-Acts verabschiedet. Die Reform hob die Schwelle, ab der eine Bank als systemisch riskant eingestuft wird von 50 Mrd. US$ auf 250 Mrd. US$ Anlagevermögen an. Mit dieser Einstufung sind auch umfangreichere Aufsichtsregeln verbunden. Zudem entfielen einige Bestimmungen, wie ein Eigenhandelsverbot, für Banken mit einem Anlagevermögen von unter 10 Mrd. US$.

Dodd-Frank-Act: Die hervorgehobenen Teile der Wertschöpfungskette sind betroffen

Gesetzesgrundlage

Die aktuellen Gesetzestexte zu dieser Verordnung finden Sie hier.