Service Navigation

Deutsche Börse will bis 2025 netto-klimaneutral werden

Datum: 19. Mai 2021 | Deutsche Börse

Deutsche Börse will bis 2025 netto-klimaneutral werden

- 70 Prozent der CO2-Emissionen sollen bis 2023 pro Arbeitsplatz gesenkt werden
- Ausgleich verbleibender 30 Prozent durch externe Emissionsminderungsprojekte
- Der Weg zur Klimaneutralität wird durch die Science Based Targets Initiative (SBTi) validiert

Die Gruppe Deutsche Börse hat heute auf ihrer Hauptversammlung ihre neue Klimastrategie bekannt gegeben, die eine Netto-Klimaneutralität bis 2025 anstrebt. 

In einem ersten Schritt sollen die CO2-Emissionen pro Arbeitsplatz bereits in diesem Jahr um 50 Prozent gegenüber dem Jahr 2019 gesenkt werden. Dies soll durch direkte Maßnahmen geschehen, die helfen, CO2-Emissionen zu vermeiden. Dazu gehören eine Umstellung der Energieversorgung von Bürogebäuden auf erneuerbare Energien, die Klimaneutralisierung von Dienstreisen sowie ein Ausbau der Infrastruktur für E-Mobilität vor Ort.

In einem zweiten Schritt sollen diese Maßnahmen weiter ausgebaut werden, um die Emissionen bis 2023 noch einmal um 20 Prozentpunkte zu reduzieren.

In einem dritten Schritt werden ab 2025 die verbleibenden 30 Prozent der jährlichen Emissionen durch eine reale Kompensation durch externe Projekte, z.B. Aufforstung, ausgeglichen.

Theodor Weimer, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Börse AG, erklärt: „Wir als Deutsche Börse sind nicht nur bestrebt, die nachhaltige Transformation unserer Wirtschaft durch die stetige Weiterentwicklung unserer ESG-Angebote zu unterstützen. Das Erreichen der Netto-Klimaneutralität bis 2025 – 25 Jahre vor dem offiziellen Ziel der Europäischen Union – zeigt, dass Nachhaltigkeit auch Teil unserer Unternehmens-DNA ist und wir hier Wegweiser sein wollen."

Die Deutsche Börse strebt ein wissenschaftlich fundiertes Ziel für das Erreichen ihrer Netto-Klimaneutralität an und plant daher, sich extern von der Science Based Targets Initiative (SBTi), einer gemeinsamen Initiative von CDP (Carbon Disclosure Project), dem UN Global Compact (UNGC), dem World Resources Institute (WRI) und dem WWF, zertifizieren zu lassen. Diese Allianz ermutigt Unternehmen, sich Ziele zu setzen, die mit dem von der Wissenschaft geforderten Grad der Dekarbonisierung übereinstimmen, um so die globale Erwärmung auf weniger als 1,5ºC / 2°C zu begrenzen.

Über die Deutsche Börse

Als internationale Börsenorganisation und innovativer Marktinfrastrukturanbieter sorgt die Gruppe Deutsche Börse für transparente, verlässliche und stabile Märkte. Mit ihren Produkten, Dienstleistungen und Technologien schafft sie Sicherheit und Effizienz für eine zukunftsfähige Wirtschaft. Ihre Geschäftsfelder reichen entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Börsenhandel. Dazu zählen die Zulassung, der Handel, das Clearing und die Verwahrung von Finanzinstrumenten, die Bereitstellung von Marktdaten sowie das Management von Sicherheiten und Liquidität. Als Technologieunternehmen entwickelt die Gruppe darüber hinaus moderne IT-Lösungen und bietet weltweit IT-Services an.
Das Unternehmen hat seine Zentrale am Finanzplatz Frankfurt/Rhein-Main und ist mit mehr als 9.000 Mitarbeitern weltweit präsent, unter anderem in Luxemburg, Prag, London, New York und Chicago, Hongkong, Singapur, Peking, Tokio und Sydney.